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Korrekt zitieren

Hier gibt es einige Tipps und Infos für das richtige Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten wie Hausarbeiten und Seminararbeiten, Bachelor Thesis, Master Thesis und Diplomarbeiten. Zunächst: Es gibt mehrere Zitierweisen, oft geben die verschiedenen Studienrichtungen Richtlinien für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten heraus. Im Idealfall orientiert man sich genau daran. Wichtig dabei ist, dass die Zitierweise einheitlich erfolgt und diese auf das gesamte Dokument der Diplomarbeit, Masterarbeit oder Bachelorarbeit angewandt wird.

Das Zitieren bereitet manchen Studierenden manchmal Kopfzerbrechen. Wenn Sie sich an die einfache Regel

  • Autor / Autorin
  • Jahr
  • Seitenangabe

halten, ist schon einmal ein Teil der Zitierarbeit erledigt. Sie werden merken, mit der Zeit, geht das Zitieren ganz von allein. Ihr besonderes Augenmerk können Sie auf den Inhalt Ihrer Arbeit richten.

Vollbelege und Kurzbelege beim Zitieren

Wenn eine Literaturangabe zum ersten Mal zitiert wird, dann grundsätzlich in Vollbelegform: Autor mit Nachnamen und Vornamen, Titel, Erscheinungsort und -jahr, Seitenangabe. Ein Beispiel: Vgl. Müller, Max: Die Geschichte von Himalaya, Dresden 2001, S. 10.

Die nächsten Male, die denselben Autor und dasselbe Werk zitieren, genügt ein Kurzbeleg: Autor mit Nachnamen, Kurztitel, Seitenangabe oder Autor mit Nachnamen, Erscheinungsjahr, Seitenangabe. Ein Beispiel: Vgl. Müller, Himalaya, S. 10 oder Vgl. Müller 2001, S. 10.

Wird ein- und dasselbe Werk mehrmals hintereinander zitiert, so genügt ein Ebda (= Ebenda) oder Ebd. (=Ebenda) mit Seitenangabe. Ein Beispiel: Ebda, S. 10. Es kann aber natürlich auch ein Kurzbeleg eingefügt werden.

Mehrere Autoren im Zitat

Im Falle mehrerer Autoren ist folgende Variante empfehlenswert:

Vgl. Müller/Bauer/Schuster 2001, S. 10.

Vgl. Müller u.a. 2001, S. 10 bzw. Vgl. Müller et al. 2001, S. 10 ist ebenso möglich.

Indirekte Zitate

In einem indirekten Zitat wird der Inhalt mit eigenen Worten formulierte und wiedergegeben. Diese Form des Zitierens ist die häufigste Form und wird mit der Abkürzung Vgl. – vergleiche – bezeichnet. Ein Beispiel: Vgl. Müller 2001, S. 10.

Direkte Zitate

Wenn Sie einen Satz oder Teile des Textes wörtlich übernehmen, dann wird dieser mit Anführungszeichen versehen. Wichtig dabei ist: Direkte Zitate müssen genauso übernommen werden, wie sie in der jeweiligen Quelle angeführt sind – auch dann, wenn der Originaltext (z.B. Briefe) Fehler oder eine veraltete Rechtschreibung aufweist. Ein Beispiel: „Meine liebe Berta, mir wird ganz bang um`s Herz, daß ich dich nicht bei mir haben kann.“

Längere direkte Zitate werden am linken Seitenrand meist eingezogen und dadurch hervorgehoben.

Worte / Sätze im Zitat auslassen

Lässt man bei einem längeren Zitat ein Wort aus, so wird das mit zwei Punkten in zwei runden Klammern gekennzeichnet: (..)

Werden mehrere Wörter ausgelassen, sind drei Punkte in zwei runden Klammern notwendig: (…)

Fügt der Verfasser / die Verfasserin selbst etwas in ein Zitat ein, ohne dabei die Aussage zu verfälschen, geschieht das in eckigen Klammern: [Zitat VerfasserIn].

Mehrere Seiten zitieren

Bezieht sich der Text auf zwei Seiten, so sind folgende Zitierweisen möglich:

Vgl. Müller 2001, S. 10-11

Vgl. Müller 2001, S. 10f.